23.03.2016 | Neuigkeiten & Interviews

Meilenweit voraus


In den nächsten drei Monaten werden sich sieben Start-ups aus dem Bereich „Industrie 4.0 & Smart Services“ mit Mentoren aus etablierten Unternehmen und von EY zu sieben ‚Accelerator-Familien‘ zusammenschließen. Sie werden ihr ganzes Wissen und ihre Erfahrung einsetzen, um den digitalen Wandel mit voranzubringen und großen Organisationen dabei zu helfen, die Hürden für Innovation zu überwinden. Wir befragten Raphaël Gindrat, BestMile, Dr. Jürgen Sturm und Dr. Alexander Graf, ZF, und Dr. Adrian Reisch, EY, warum sie bei der EY Start-up-Challenge in Berlin mit an Bord sind.

bestmile

Raphaël, was erwartest du persönlich von dem Accelerator-Programm?

Als Mitbegründer und CEO von BestMile habe ich eine große Leidenschaft für alles, was mit innovativen Transportmitteln und –systemen zu tun hat. Dies ist ein zentraler und lebenswichtiger Bereich für die Zukunft unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Unser Start-up hat sich darauf spezialisiert, smarte, Cloud-basierte Lösungen für autonome Mobilität zu entwickeln. Ich kann es kaum erwarten, von der Erfahrung von versierten Profis wie Jürgen & Alexander von ZF und Adrian von EY zu profitieren. Ich bin mit dem Ziel zur EYSC gekommen, mein unternehmerisches Wissen in Deutschland zu erweitern. Das Land und der Standort nehmen eine Schlüsselstellung in unserer Industrie ein.

Apropos Know-how, wie wird euer Beitrag zu dem Programm aussehen, Jürgen und Alexander?

Wir glauben, dass es sehr nützlich und fruchtbar sein kann, mit Start-ups wie BestMile zusammen zu arbeiten und sich mit ihnen auszutauschen. Innovation spielt in unserem Mobilitätsunternehmen traditionell eine große Rolle. Derzeit erschließen wir uns das Potenzial smarter Lösungen in den Bereichen E-Mobilität und autonomes Fahren. Als CIO bei ZF (Jürgen) und Mitglied des ZF IoT Lab (Alexander) freuen wir uns auf Inspirationen und Anregungen, die uns helfen, neue Wege der Innovation auszukundschaften und zu beschreiten. Wir hoffen auf neue und überraschende Antworten auf dringende Fragen der Mobilität. Wie können wir Lösungen für eine intelligentere Mobilität auf die Straße bringen? Wie können wir nachhaltigere Produkt-Lebenszyklen entwickeln?

Adrian, was sind, deiner Meinung nach, die dringlichsten Zukunftsfragen im Bereich Mobilität?

Ich bin der festen Überzeugung, dass es bei Innovation um mehr geht als nur Technologien. Wir müssen entlang der gesamten Wertschöpfungskette Mehrwert schaffen. Es geht darum, die Frage zu beantworten, wie die gesamte Wertschöpfungskette erneuert und transformiert werden kann. Ich habe mich in den letzten Jahren stark auf Liefer- und Produktionsketten, PLM und das Internet der Dinge konzentriert. So bin ich sehr glücklich, vielversprechenden Start-ups wie BestMile mein Wissen zur Verfügung zu stellen und sie auf ihrem Weg zu weiterem, zukünftigem Wachstum zu unterstützen.

BestMile ist ein innovatives schweizer Start-ups mit einer Technologie für intelligente urbane Mobilität. BestMile wurde aus dem Schweizer Bundesinstitut für Technologie in Lausanne (EPFL) heraus gegründet und bietet eine Plattform für Flotilienmanagement. Diese ist darauf angelegt, Flotilien von selbstfahrenden Fahrzeugen zu betreiben und zu optimieren. Cloud-basierte Technologie von BestMile erschließt das volle Potenzial selbstfahrender Fahrzeuge, um die Herausforderungen der urbanen Mobilität zu meistern.

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