05.04.2016 | Neuigkeiten & Interviews

Work hard, have fun


Die EY Start-up-Challenge bildet Teams, die sich um die Teilnehmer von sieben handverlesene Start-ups im Bereich "Industrie 4.0 & Smart Service" gruppieren. Hierzu gehören Mentoren von führenden etablierten Unternehmen und von EY. Die Teilnehmer werden sich für die nächsten 12 Wochen zu ‚Accelerator-Familien‘ zusammenschließen, in deren Mittelpunkt die Start-ups stehen. Erfahren Sie mehr in unserem Interview mit Martin Nehls, iTiZZiMO, Stefan Stoerig, MAN, und Daniel Schiffner, EY.

itizzimo

Martin, warum bist du bei der Challenge dabei?

Für mich gibt es hauptsächlich zwei Gründe, warum ich die Entscheidung, an der EYSC teilzunehmen, klasse für iTiZZiMO finde. Ich bin der Überzeugung, dass agile Start-ups und etablierte Unternehmen viel mehr zusammenarbeiten sollten, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Nur wenn wir miteinander über unsere Ideen, Erwartungen und Pläne reden, kann das ‚Industrielle Internet der Dinge‘ (IIoT) Wirklichkeit werden. Mit unserem Simplifier versetzen wir Unternehmen in die Lage, ihre eigenen, maßgeschneiderten IIoT-Anwendungen zu verwirklichen. Aber natürlich brauchen wir auch das Know-how der Corporates, um unsere Arbeit und Produkte beständig zu optimieren.

Der zweite Grund für unsere Teilnahme ist, dass wir nützliches Wissen über das IIoT beisteuern möchten. Auch wollen wir Corporates die Scheu nehmen, etwas Neues in Angriff zu nehmen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, ein kleines Projekt auf den Weg zu bringen, ohne Risiko auf sich zu nehmen.

Und was wäre für dich der Hauptnutzen deiner Teilnahme an der EYSC, Stefan?

Als Mitglied des Teams von MAN Trucks & Bus Germany habe ich ein großes Interesse daran, mich von kleinen aber smarten Geschäftsmodellen im Bereich "Industrie 4.0" inspirieren zu lassen. Ihre Ideen sollten großes Wachstumspotenzial haben und in unser Unternehmen implementierbar sein. Ich bin wirklich begeistert davon, hier mit Digital Natives zusammenzukommen und einen Einblick in ihre Art zu bekommen, über den Tellerrand hinaus zu denken. Etablierte und große Unternehmen tun sich oft schwer, eine Innovationskultur zu etablieren.

Daniel, was ist deiner Meinung nach der Grund hierfür?

Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus kann ich sagen: Innovationskultur bedeutet immer auch, eine Risikokultur zu leben, Fehler und Scheitern zu akzeptieren, sowie branchen- und sektorenübergreifend zu kooperieren. Ich zum Beispiel konnte meine Erfahrungen in vielen verschiedenen Berufen sammeln. Die Bandbreite reicht vom Webdesigner, Inhaber einer kleinen Agentur bis hin zum Strategieberater. Ich glaube, dass ein Ingenieur bei MAN oder einem anderen etablierten Unternehmen nicht unbedingt in einer Vielzahl von unterschiedlichen Jobs gearbeitet haben muss. Dennoch sollte er wissen, wie andere Abteilungen denken, und bereit sein, sich mit Kollegen aus anderen Bereichen zu vernetzen und zusammen zu arbeiten. In interdisziplinären Teams für digitalen Initiative zu arbeiten macht Spaß, bringt viel Jobzufriedenheit und ermöglicht unseren eigenen zukünftigen Erfolg. Wir müssen es einfach nur wagen – und loslegen!

Das Würzburger Unternehmen bietet mit seiner Smart-Business-Plattform Simplifier ein leistungsstarkes Instrument, um digitale Prozesse im Bereich IIoT zu transformieren. Durch die Integration aller Softwaresysteme, mobilen Endgeräte und mit Software ausgerüsteten Produkte können die Prozesse digitalisiert und neue Geschäftsmodelle etabliert werden.

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